Lotto-Pokal: SCS siegt souverän am Stubbenberg
02.08.2021

ESV-Kapitän Björn Schuchhardt (links) gegen Maximilian Menger, der das erste SCS-Tor vorbereitete und das zweite selbst erzielte.
Die malerisch gelegene Sportanlage am Stubbenberg wurde nicht zum Stolperstein für den SC Schwarzenbek: Der Bezirksligist gewann das Lotto-Pokal-Erstrunden-Duell beim Escheburger SV (A-Kreisklasse 3) am Sonnabend mit 5:0. Für den neuen SCS-Coach David Martensen, der in diesem Sommer das Traineramt von Sven Reinke übernommen hatte (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), war dies ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt.

Auf dem Kunstrasenplatz standen die Hausherren wie erwartet tief in der eigenen Spielfeldhälfte, zeigten sich aber immer dann, wenn sie im Ballbesitz waren, ebenfalls darum bemüht, gepflegt nach vorne zu spielen. Klare Vorteile hatten aber die Gäste, die nach einem Konter ihre erste gute Torchance noch vergaben. Nach einer Viertelstunde war es dann aber soweit: Maximilian Menger wurde im ESV-Strafraum gefoult und den fälligen Elfmeter verwandelte SCS-Kapitän Viktor Schner zum 0:1. Nicht mehr stoppen konnte die Escheburger Manger nach 31 Zeigerumdrehungen, als er die Unordnung in der Deckung der Heim-Elf zum 0:2 nutzte. Der Schwarzenbeker Doppelschlag war perfekt, als Daniel Rohroff auf 0:3 erhöhte (34.).

So war schon vor der Pause eine Vorentscheidung gefallen. Das schönste Tor des Tages hatten sich die Gäste von der Schützenallee aber für den Beginn des zweiten Durchgangs aufbewahrt: Sebastian Johns jagte den Ball nach langem Anlauf aus gut und gerne 25 Metern in den linken oberen Winkel – ESV-Keeper Laurent Frey verharrte regungslos auf seiner Torlinie (48.). Technisch nicht ganz so anspruchsvoll war der fünfte und letzte Treffer des Tages, den der frisch eingewechselte Görkem Sen per Pieke erzielte (68.).

Schiedsrichter Tim Kriebisch zeigte unter dem Strich eine gute Leistung und fünfmal die Gelbe Karte, allerdings pfiff er vornehmlich in der ersten Halbzeit viele Kleinigkeiten ab, weshalb phasenweise kaum Spielfluss aufkam. „Es war eine abgeklärte und souveräne Leistung, die zum Einzug in die zweite Runde führt“, urteilten die SCS-Verantwortlichen auf ihrer Internet-Seite, wo sie zudem den Escheburgern „wir für die Gastfreundschaft und das faire Spiel“ dankten.

Link: SportNord-Bericht vom 20.01.2021 über das Engagement von David Martensen beim SC Schwarzenbek

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